Aufklärungsbehelfe für Familienplanung und sexuelle/Reproduktive Gesundheit

"Big 5 Rain tools"

Dr. Maria Hengst­ber­ger hat Auf­klä­rungs­be­hel­fe ent­wi­ckelt, die das erlern­te Wis­sen halt­bar, ver­breit­bar und im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes ganz ein­fach begreif­bar machen
babykette

Die­se Gebur­ten­kon­troll­ket­te stärkt das Zyklus­be­wusst­sein und dient als Ori­en­tie­rung über die frucht­ba­ren und unfrucht­ba­ren Tage eines weib­li­chen hor­mo­nel­len Zyklus. Jede Frau hat das Recht zu ler­nen ihren Kör­per bewusst wahr­zu­neh­men.

Dr. Maria Hengst­ber­ger ent­wi­ckel­te die­se Ket­te 1989 gemein­sam mit loka­len Frau­en in Äthio­pi­en und pass­te sie an deren Wün­sche und Bedürf­nis­se an. 1995 gelang­te die Ket­te über Ver­mitt­lung der „Pas­to­ral des Kin­des“ in Bra­si­li­en zur George­town Uni­ver­si­ty in den USA, die auf die­ser Basis die wis­sen­schaft­lich fun­dier­te „Stan­dard Days Method“ ent­wi­ckel­te. Seit 2002 wird die modi­fi­zier­te Ket­te mar­ken- und patent­ge­schützt als „Cycle­Beads“ inter­na­tio­nal ein­ge­setzt.

Die Akti­on Regen Baby­ket­te unter­schei­det sich in mehr­fa­cher Hin­sicht: Zum einen besteht die Ket­te aus 30 trop­fen­för­mi­ge Per­len, die wie Regen­trop­fen geformt sind. Zum ande­ren besteht sie aus bun­ten Per­len: rot sym­bo­li­siert die Mens­trua­ti­ons­blu­tung, die gel­ben Per­len zei­gen ent­spre­chend ihrer Far­be (gelb steht für Son­ne, Dür­re, Sand) die unfrucht­ba­ren Tage an, die blau­en Per­len (blau sym­bo­li­siert Was­ser, Frucht­bar­keit) sind als Babys geformt und zei­gen die frucht­ba­ren Tage an. Zudem hat die Ket­te einen beweg­li­chen Gum­mi­ring, der täg­lich vom schma­len über das brei­te Ende des Trop­fens gestülpt wird. Da dies nur in einer Rich­tung mög­lich ist, wird ein irr­tüm­li­cher Rich­tungs­wech­sel aus­ge­schlos­sen. Die Län­ge des weib­li­chen Zyklus kann vari­ie­ren und spielt bei der Ver­wen­dung der Ket­te kei­ne Rol­le, da die letz­ten Tage im Zyklus der Frau immer unfrucht­bar sind. Wich­tig ist nur, dass immer am ers­ten Tag mit der roten Start­per­le begon­nen wird.

Die Ket­te ist gegen eine Spen­de von €15 (zuzüg­lich Por­to­kos­ten) bei der Akti­on Regen erwerb­bar. Bit­te rich­ten Sie ihre Bestel­lung an office@aktionregen.at.

mutterschutzuhr

Die Vor­aus­set­zung einer gesun­den Mut­ter­schaft ist die Kennt­nis über eine medi­zi­nisch drin­gend not­wen­di­ge Erho­lungs­pha­se zwi­schen den Gebur­ten.

Aus gesund­heit­li­chen Grün­den soll zwi­schen der Geburt eines Kin­des und der Emp­fäng­nis eines wei­te­ren Kin­des ein Abstand von min­des­tens 18 Mona­ten unbe­dingt ein­ge­hal­ten wer­den. So wie sich der gesam­te weib­li­che Kör­per von einer Schwan­ger­schaft erho­len muß, braucht die Gebär­mut­ter eine gewis­se Zeit um sich rück­zu­bil­den. Die Mut­ter­schutz­uhr zeigt leicht ver­ständ­lich die Pha­sen einer gesun­den Mut­ter­schaft auf: Schwan­ger­schaft, Geburt, Still­pha­se mit Emp­fäng­nis­schutz und Pha­se ohne siche­ren Schutz vor einer nächs­ten Schwan­ger­schaft. Die Frau selbst hat die Mög­lich­keit, die Mut­ter­schutz­uhr als Kalen­der zu ver­wen­den, in dem sie monat­lich – z.B. zum Voll­mond – das Gum­mi­band der Kar­te um eine Ker­be wei­ter­zieht. Ist der sym­bo­li­sche Voll­mond auf der Kar­te blau (wie die Far­be der frucht­ba­ren Tage auf der Gebur­ten­kon­troll­ket­te!), so ist eine Emp­fäng­nis bereits wie­der mög­lich, soll­te aber unbe­dingt ver­mie­den wer­den um die Gesund­heit von Mut­ter und Kind zu schüt­zen.

Organisationen/NGOs kön­nen die­ses tool bei uns bestel­len. Anfra­ge bit­te an office@aktionregen.at.

Stop hand

Eine Bana­ne reicht für zwei Kin­der, aber nicht für 10, für drei Kin­der kann ich mir die Schul­bil­dung leis­ten, aber nicht für acht, zu fünft reicht der Platz in unse­rer klei­nen Hüt­te, aber nicht für 12.” So erklärt Dr. Maria Hengst­ber­ger den zukünf­ti­gen Rain Workern WARUM Fami­li­en­pla­nung Sinn macht.

Der Stop-Hand­schuh zeigt die Grund­be­dürf­nis­se eines jeden Men­schen auf: Lie­be, Gesund­heit, Schutz/Sicherheit/Friede, Nah­rung und Was­ser, und Bil­dung. Mit geplan­ten Schwan­ger­schaf­ten (und damit auto­ma­tisch weni­ger Kin­dern) kön­nen allen Kin­dern die­se Grund­be­dürf­nis­se erfüllt wer­den. Die Stop-Hand ist somit eine Meta­pher für die Aus­wir­kung man­geln­der Fami­li­en­pla­nung auf den Ein­zel­nen, aber auch auf die Gemein­schaft und in der Fol­ge auf ein gan­zes Land. Zugleich aber zeigt sie die Chan­cen auf, die bewuss­te Fami­li­en­pla­nung erwir­ken kann. Die Welt in der wir leben kön­nen wir nicht ändern. Aber wir kön­nen unse­re Ein­stel­lung zu einem Pro­blem ändern. Wir ändern somit die Situa­ti­on in der wir leben. Daher ist die Hand auch ein Sym­bol für unse­re Auf­for­de­rung „grab the future“ – nimm Dein Schick­sal selbst in die Hand!

Organisationen/NGOs kön­nen die­ses tool bei uns bestel­len. Anfra­ge bit­te an office@aktionregen.at.

Little Mom

Das Gebär­mut­ter­mo­dell aus Stoff erleich­tert die Auf­klä­rungs­ar­beit und lässt be-greif­bar und ent­ta­bui­siert die Ana­to­mie des weib­li­chen Kör­pers und sei­ne Funk­tio­nen erklä­ren.

Die rosa Far­be, das wei­che Mate­ri­al, das Baby in der Gebär­mut­ter — all das nimmt Angst, bricht Tabus und ver­mit­telt Wis­sen zum Angrei­fen. Das Modell zeigt die inne­ren Geschlechts­or­ga­ne der Frau, Schei­de, Gebär­mut­ter, Eilei­ter und Eier­stö­cke. Schwan­ger­schafts­ver­hü­ten­de Metho­den wie Ver­wen­dung eines Kon­doms, Durch­füh­rung einer Ste­ri­li­sa­ti­on, Ein­set­zen eines Dia­phrag­mas und Ein­le­gen einer Spi­ra­le in die Gebär­mut­ter­höh­le, sind damit leicht zu erklä­ren. Wis­sen nimmt Angst!

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klitorismodell

Welt­weit sind etwa 200 Mil­lio­nen Frau­en geni­tal ver­stüm­melt. Jähr­lich kom­men 3 Mil­lio­nen Mäd­chen hin­zu, die mit Mes­sern, Glas­scher­ben oder Rasier­klin­gen den sinn­lo­sen Qua­len einer Ver­stüm­me­lung aus­ge­setzt wer­den.

Wäh­rend die Infi­bu­la­ti­on, bei der die gesam­ten Geni­ta­li­en ent­fernt und danach auf ein steck­na­del­gro­ßes Loch zuge­näht wer­den, rück­läu­fig ist, nimmt die Beschnei­dung der Kli­to­ris, die soge­nann­te Kli­to­ri­dek­to­mie zu. Im mus­li­mi­schen Raum wird die­se Art der Ver­stüm­me­lung „Sun­na“ genannt und oft als „mil­de“ Form der Beschnei­dung inter­pre­tiert. Die Kli­to­ri­dek­to­mie ist aber weder eine „mil­de“ Vari­an­te, noch eine huma­ne­re, denn die Schmer­zen für die Mäd­chen und Frau­en sind unvor­stell­bar. Denn die Kli­to­ris ist nicht — wie viel­fach ange­nom­men – ein­fach eine Haut­fal­te, die ent­fernt wer­den kann, son­dern ein Organ! Die Kli­to­ris ist ein Fort­pflan­zungs­or­gan wie der Penis mit zahl­rei­chen Ner­ven­fa­sern und grö­ße­ren und klei­ne­ren Blut­ge­fä­ßen. Ihre Auf­ga­be ist es die Schwell­kör­per der Labi­en (Scham­lip­pen) zur Fül­lung mit Blut anzu­re­gen. Gera­de des­halb kann es auch zu lebens­be­droh­li­chen Blu­tun­gen bei einem schein­bar klei­nen Ein­griff kom­men und es erklärt auch die extre­men Schmer­zen an der Spit­ze der Kli­to­ris wo alle Ner­ven­endun­gen zusam­men­kom­men. Die Kli­to­ris muss daher den Men­schen als ana­to­mi­sches Modell sicht­bar und „begreif“-bar gemacht wer­den.

Das Modell wur­de in Koope­ra­ti­on mit Hand Werk Wien her­ge­stellt!

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Wei­te­re Model­le der weib­li­chen Geni­tal­ver­stüm­me­lung ver­deut­li­chen die Kom­pli­ka­tio­nen bei einer Geburt sowie die Gefahr von Geburts­fis­teln. Von Geburts­fis­teln sind vor allem Mädchen/junge Frau­en betrof­fen, deren Becken noch nicht aus­ge­wach­sen ist, bzw. ver­stüm­mel­te Frau­en. Bei­de haben enor­me Pro­ble­me bei Gebur­ten, da das Kind auf natür­li­chem Weg kaum zur Welt kom­men kann und oft meh­re­re Tage fest steckt! Dadurch ist nicht nur das Leben des Kin­des mas­siv bedroht, es bedeu­tet für die Mut­ter unend­li­che Qua­len und sie trägt Lang­zeit­fol­gen davon: Die Blut­ver­sor­gung wird durch den per­ma­nen­ten Druck unter­bro­chen und das Gewe­be zwi­schen Vagi­na und Bla­se oder zwi­schen Vagi­na und Darm stirbt lang­sam ab. Dadurch ist die betrof­fe­ne Frau nicht mehr in der Lage Urin oder Stuhl zu hal­ten, es kommt zu unkon­trol­lier­tem Aus­flie­ßen. Dadurch, dass die­se Frau­en häu­fig nach Urin/Stuhl rie­chen sind sie von Äch­tung und Aus­schluß aus der Gesell­schaft bedroht.

weitere tools für zyklusbewusstsein und gesundheit

girl´s diary

Die Basis für die sexu­el­le Auf­klä­rungs­ar­beit von Jugend­li­chen ist die Ver­mitt­lung von Wis­sen über die ana­to­mi­schen und phy­sio­lo­gi­schen Funk­tio­nen des eige­nen Kör­pers.

Mäd­chen, die gelernt haben ihre Zyklus­sym­pto­me rich­tig zu inter­pre­tie­ren – noch unbe­dingt vor Ein­nah­me hor­mo­nel­ler Ver­hü­tungs­me­tho­den, die ihnen die­se Mög­lich­keit neh­men – haben ein Frau­en­le­ben lang die Mög­lich­keit, die Aus­wir­kun­gen ihres Hor­mon­zy­klus auf die wech­seln­den Lebens­si­tua­tio­nen abzu­stim­men.  Das Girl´s Dia­ry bie­tet jun­gen Men­schen die Mög­lich­keit, den eige­nen Zyklus einer Vor­la­ge ent­spre­chend zu beob­ach­ten, zu ver­glei­chen und sich drei Mona­te lang gewohn­heits­mä­ßig damit zu beschäf­ti­gen. Wir stel­len euch ger­ne das Girl´s Dia­ry auf Eng­lisch zum Down­load zur Ver­fü­gung!

Organisationen/NGOs kön­nen das gedruck­te Heft bei uns bestel­len. Anfra­ge bit­te an office@aktionregen.at.

zykluslineal

Für Schü­le­rin­nen und Schü­ler haben wir die Baby­ket­te in Form eines Line­als adap­tiert, damit das Zyklus­be­wusst­sein ins Unter­be­wuss­te ein­ge­hen kann.

So wie alles Neue in der Jugend leich­ter erlernt wird (der Erwerb von Spra­chen, Rad fah­ren, Schwim­men), so ist das Erler­nen von Zyklus­be­wusst­sein in die­sen wich­ti­gen Lebens­ab­schnitt ein­zu­pla­nen. Mit die­sem Line­al wer­den Mäd­chen wie Buben täg­lich mit dem The­ma kon­fron­tiert. Nur so kann die­ses wich­ti­ge Wis­sen im Unter­be­wusst­sein gespei­chert wer­den und steht auf­ge­klär­ten Jugend­li­chen ein Leben lang zur Ver­fü­gung.

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schutzhaus

Um gesund zu wer­den und es auch zu blei­ben, müs­sen See­le, Geist und Kör­per im har­mo­ni­schen Gleich­ge­wicht sein. Dafür hat Dr. Maria Hengst­ber­ger das Bild eines Schutz­hau­ses ent­wi­ckelt.

Das Bild von Haus und Gar­ten soll hel­fen, die wich­tigs­ten Gesund­heits­stra­te­gi­en in Erin­ne­rung zu haben, um gesund zu blei­ben, gesund zu wer­den und vor allem gesund zu den­ken. Das schüt­zen­de Dach sym­bo­li­siert den hohen Wert des eige­nen Selbst. Die vier Wän­de des Hau­ses ste­hen für die Erhal­tung eines gesun­den Kör­pers, das auf einem trag­fä­hi­gen Fun­da­ment steht. Die Bäu­me im Gar­ten sym­bo­li­sie­ren uns­re Bezie­hun­gen zu unse­ren Mit­men­schen, zur Fami­lie, zum Beruf. Die Wol­ken über dem Haus sol­len uns vor Sucht­po­ten­tia­len war­nen. Die­se leicht zu deu­ten­den Sym­bo­le tra­gen nach­hal­tig zum Erlan­gen eines ganz­heit­li­chen Gesund­heits­be­wußt­seins bei.

In der Zei­tung Ärz­te Woche vom Dezem­ber 2015 erklärt Dr. Hengst­ber­ger im Gespräch mit Dr. Klepeisz das Schutz­haus. In 5 Minu­ten für Ihre Gesund­heit kön­nen Sie die Basis­ver­si­on des Schutz­hau­ses tes­ten.

mädchenkalender

Die­ser Zyklus­ka­len­der zum Bas­teln wur­de ursprüng­lich zur Auf­klä­rung von Schul­mäd­chen in rumä­ni­schen Wai­sen­häu­sern ent­wi­ckelt. Er exis­tiert inzwi­schen in Deutsch, Eng­lisch, Fran­zö­sisch, Spa­nisch und Kin­yar­wan­da (Staats­spra­che in Ruan­da).

Die­ser Kalen­der erklärt nicht nur anschau­lich die ein­zel­nen Pha­sen des weib­li­chen Zyklus, er geht auch auf die Cha­rak­te­ris­ti­ka die­ser Pha­sen ein. Wäh­rend sich Frau­en und Mäd­chen in der Östro­gen­pha­se sehr wohl und aktiv füh­len, so ist das Gegen­teil in der Gelb­kö­per­hor­mon­pha­se der Fall. Wenn Mäd­chen über drei Mona­te hin­weg die­sen Kalen­der ver­wen­den und ihre eige­nen Befind­lich­kei­ten notie­ren, kön­nen sie ein Bewusst­sein für ihren eige­nen Zyklus ent­wick­len und ihren Kör­per bes­ser ver­ste­hen ler­nen. Wir stel­len euch den Kalen­der als Down­load zur Ver­fü­gung!

Organisationen/NGOs kön­nen die­sen Kalen­der als gedruck­te Ver­si­on bei uns bestel­len. Anfra­ge bit­te an office@aktionregen.at.